| Ein leerer Stuhl Ein neuer Tag beginnt, schön und doch auch wolkenverhangen Das Leben erwacht, aber Du, du bist für immer von uns gegangen Leise, den Schmerzen entronnen, vorbereitet und doch plötzlich in der Nacht Nun müssen wir Abschied nehmen, du hast dich auf die Reise gemacht. Ein Stück des Weges sind wir mit dir gemeinsam gegangen Stunden der Freude, der Gemeinschaft zuletzt eines miteinander Bangen. Du hast gekämpft, gehofft und ertrugst all deine Beschwerden Du hattest noch so viele Pläne für dein Älterwerden. Ein Stuhl ans Fenster gestellt mit Blick in den Garten - er bleibt leer Der Mensch, der ihn einst wärmte - ihn gibt es nicht mehr. Was uns bleibt, sind Erinnerungen, wenn auch verschwommen All deine Träume, die Du träumtest, hast du mit dir genommen. |
Du wirst uns fehlen und eine nicht zu schließende Lücke wird bleiben Die Trauer im Herzen deiner Lieben ist nicht zu beschreiben. Dein Lachen, dein Weinen, dein Charme, selbst, deine Griesgrämigkeit Niemand wird sie uns ersetzen, es war ein Teil deiner Menschlichkeit. Du warst einzigartig und es wird Dich kein zweites Mal geben So, wie wir nicht bestimmen, welche Zeit uns bleibt, zu Leben Irgendwann kommt für jeden von uns das Ende und es gibt kein Zurück Ich wünschte, wir lebten bewusster und hätten uns einander mehr im Blick. |